Deutsche Fans atmen auf: Deutschland 2027 in der Formel 1 vertreten

Am Rande des Großen Preises von Aserbaidschan hat Mattia Binotto für klare Verhältnisse gesorgt. Der Formel-1-Chef des Autobauers Audi äußerte sich zur künftigen Besetzung im Cockpit. Demnach wird Nico Hülkenberg wie erwartet auch im kommenden Jahr für das Team antreten.

An der aktuellen Fahrerpaarung ändert sich für 2027 somit nichts. Diese Entscheidung galt bereits seit einer Weile als offenes Geheimnis und ist vertraglich fixiert. Neben dem Rheinländer, der im nächsten Jahr seinen 40. Geburtstag feiert, fährt weiterhin Gabriel Bortoleto. Der Brasilianer wird bald 22 Jahre alt.

📌 Deutsche Fahrer in der Formel 1 1990: Kein einziger deutscher Fahrer im Feld. 2000: Vier Deutsche fahren mit – darunter Michael und Ralf Schumacher. 2010: Rekordjahr mit sieben deutschen Piloten, darunter Schumacher, Vettel, Rosberg und Hülkenberg. 2018: Nur noch zwei Deutsche: Vettel und Hülkenberg. 2023 bis 2026: Nur noch Nico Hülkenberg besitzt ein Stammcockpit – seit 2026 bei Audi.

Hülkenberg bleibt Audi-Pilot

Beide Piloten besitzen für das Jahr 2027 gültige Arbeitspapiere. Aus diesem Grund sah die Führungsebene keinen Anlass für frühere Mitteilungen. „Wir haben daher nie bekanntgegeben, wie es nächstes Jahr aussieht, weil es dafür keine Notwendigkeit gab“, erklärte Binotto.

Zudem betonte der Teamchef die klare Ausgangslage bei der Personalplanung. Da die Fahrer unter Vertrag stehen, „daher wussten wir, dass es keine Veränderungen geben würde“, so der Verantwortliche.

Ein langer Weg bis zum ersten Podestplatz

Bereits im Jahr 2010 startete Hülkenberg als hochdekorierter Nachwuchsfahrer seine Laufbahn in der Formel 1. Der Sprung zu einem Top-Team blieb dem Piloten in seiner Karriere, die auch schon unterbrochen wurde, jedoch verwehrt. Ein einstiger Wechsel zu Ferrari kam nicht zustande.

Erst im vergangenen Jahr durfte der Routinier nach weit über 200 Grand Prix einen großen Erfolg bejubeln. Beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone fuhr er mit dem Audi-Vorgänger Sauber auf den dritten Rang und schaffte es erstmals auf das Podest.

Lob für konstante Leistungen auf der Strecke

Für seine Fahrweise erntet der Deutsche viel Anerkennung von seinem Vorgesetzten. Laut Binotto bringt der Pilot konstant seine Leistung und macht dabei sehr wenige Fehler.

Der Formel-1-Chef fasste die Qualitäten mit deutlichen Worten zusammen. „Er schöpft das Potenzial des Autos immer aus und fährt Punkte ein, wann immer es möglich ist. Er hat sich bislang gut verkauft“, lobte Binotto abschließend. Wo du den Baku-GP der Formel 1 live sehen kannst hier.