Experte bewertet neue Rolex-Uhren: „Wird ne 10-Millionen-Euro-Plus-Geschichte“

Dass die Uhren der Luxusmarke Rolex teuer sind, ist den meisten klar. Für eine echte Rolex legen Käufer gerne mal über 20.000 Euro auf den Tisch. Erst in dieser Woche präsentierte der weltbekannte Uhrenhersteller das neue Modell „Perpetual Padellone“ und das weit vor den großen Uhrenmessen, auf denen die Luxusteile eigentlich präsentiert werden.

Nur kurze Zeit später nun der nächste Hammer: Rolex bringt ein Uhren-Set raus, das es so noch nie gab. Denn die vier Uhren sind einmalig auf der Welt. Die Sammler-Welt spielt verrückt. Sogar der Rolex-Experte von Atelier Goldmann aus Düsseldorf fällt aus allen Wolken: „Das hat es so noch nie gegeben.“

📌 Wissenswertes über Rolex Namensursprung: Gründer Hans Wilsdorf erfand „Rolex“ 1908 künstlich – kurz, leicht auszusprechen, international verständlich. Eigentümer: Rolex gehört keiner Börse, sondern einer privaten Stiftung – der Hans Wilsdorf Foundation. Meilenstein: 1926 kam mit der „Oyster“ die erste wasserdichte Armbanduhr der Welt auf den Markt. Everest-Besteigung: 1953 trugen Edmund Hillary und Tenzing Norgay bei der Erstbesteigung des Mount Everest Rolex-Uhren. Wartezeit: Bei Modellen wie Daytona oder Submariner warten Kunden wegen bewusst knapper Produktion oft jahrelang.

Rolex versteigert limitiertes Set: Es existiert nur einmal

Die Rede ist vom Set „Rolex Four Seasons“: vier Sonderanfertigungen des berühmten Cosmograph Daytona, jede einzelne inspiriert von einer Jahreszeit. Das Besondere: Jede Uhr existiert wirklich nur ein einziges Mal. Echte „One-of-One“-Stücke von Rolex sind extrem selten. Offiziell macht die Genfer Manufaktur das fast nie.

Das Ganze ist keine reine Show-Nummer. Die Uhren will Rolex für den guten Zweck versteigern. Der komplette Erlös geht an zwei Stiftungen: die Federer Foundation, die seit 2003 Bildungschancen für Kinder im südlichen Afrika und in der Schweiz fördert, sowie Re:wild, eine von Leonardo DiCaprio mitgegründete Naturschutzorganisation.

Versteigert werden die vier Einzelstücke von Rolex laut eigenen Angaben gemeinsam mit dem Londoner Auktionshaus Phillips am 28. September. Angedacht waren ursprünglich rund 1 Million Euro. Doch bereits jetzt stehen viel höhere Preise im Raum.

Rolex-Set könnte über 10 Millionen Dollar bringen

Der Uhren-Experte von Atelier Goldmann erzählt in seinem Instagram-Video, wie die Sache ins Rollen kam: Rolex habe bei mehreren Händlern zuvor angefragt, ob Interesse an dem Set bestehe. Das Ergebnis: Rund 1.000 Sammler meldeten sich. Aus den angedachten 1 Million für das Set könnten so viel mehr werden. „Wenn ihr mich fragt, wird das eine 10-Millionen-Euro-Plus-Geschichte“, vermutet der Düsseldorfer Uhren-Händler.

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Und der Experte ist damit nicht allein mit seiner Einschätzung: Berichten von „Luxurylaunches“ zufolge soll Rolex bereits ein Angebot von 10 Millionen US-Dollar für das Set abgelehnt haben, um es stattdessen öffentlich für den guten Zweck zu versteigern. Branchenkenner spekulieren sogar mit einem Zielwert von bis zu 31 Millionen Dollar.

Die bislang teuerste je verkaufte Rolex, die legendäre „Paul Newman“-Daytona, brachte 2017 bei Phillips 17,75 Millionen Dollar. Am 28. September wird sich dann zeigen, ob die teuerste Rolex der Welt bald eine andere ist.

Horst Lichter trägt bei „Bares für Rares“ eine echte Luxus-Uhr. Für den Rolex-Look müssen Fans jedoch längst nicht so tief in die Tasche greifen.