„Der Gesundheitszustand Seiner Majestät hat sich verschlechtert“ – Sorge um Harald V.

Die Sorgen um den norwegischen König Harald (89) nehmen zu. Nachdem er am Montag (17. August) in ein Krankenhaus in Oslo gebracht wurde, hat sich sein Gesundheitszustand „verschlechtert“, wie der Palast am Sonntag (23. August) bekannt gab.

Der 89-Jährige werde wegen einer bakteriellen Blutinfektion mit Antibiotika behandelt, erklärte das Königshaus in Norwegen. Der Monarch leidet an einer Form von Blutarmut und wurde ins Rikshospitalet in Oslo eingewiesen.

📌 Hämolytische Anämie Eine hämolytische Anämie ist eine Form der Blutarmut, bei der die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) vorzeitig zerstört werden. Normalerweise leben diese Zellen etwa 120 Tage; bei dieser Erkrankung ist ihre Lebensdauer drastisch verkürzt. Wenn das Knochenmark den schnellen Verlust nicht mehr durch die Produktion neuer Zellen ausgleichen kann, entsteht die Anämie.

Gesundheitszustand von Harald V. verschlechtert sich

„Der Gesundheitszustand Seiner Majestät des Königs hat sich verschlechtert“, heißt es in der Mitteilung. „Er erhält Antibiotika gegen eine Infektion mit Bakterien im Blut, und er hat auf die Behandlung reagiert.“

Harald V. leidet an einer besonderen Form der Blutarmut, der sogenannten hämolytischen Anämie, wie der „Focus“ berichtet. Dabei gehen rote Blutkörperchen zu schnell kaputt. Der Körper kommt nicht mehr damit hinterher, neue zu produzieren. Zu den Symptomen zählen unter anderem Müdigkeit, Blässe und Atemnot.

Ins Krankenhaus kam der König aber wegen einer Flüssigkeitsansammlung im Körper, die im Folge einer Kortisontherapie erfolgt sein soll.

Während Haralds Abwesenheit springt Kronprinz Haakon als Regent für ihn ein. Harald V. ist seit 1991 König von Norwegen und der älteste lebende Monarch Europas.