Trump fallen bei 9/11-Zeremonie die Augen zu – US-Bürger fassungslos über Respektlosigkeit

Ausgerechnet am Tag, an dem Amerika seiner Toten gedenkt, konnte sich Donald Trump selbst kaum wach halten. Bilder von der Gedenkfeier im Pentagon zeigen den Präsidenten mit geschlossenen Augen, den Kopf nach vorne gesunken, während neben ihm die Namen der Opfer verlesen wurden.

Trump und First Lady Melania Trump reisten am Freitag nach Arlington in Virginia, um den 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September zu begehen. Vizepräsident JD Vance vertrat die Regierung stattdessen in New York, direkt am Ground Zero, gemeinsam mit allen vier noch lebenden Ex-Präsidenten.

📌 9/11 – der Tag der die Welt veränderte Am 11. September 2001 entführten 19 Attentäter der Terrororganisation al-Qaida vier Passagierflugzeuge in den USA. Zwei Maschinen steuerten sie in die Zwillingstürme des World Trade Centers in New York, die daraufhin einstürzten. Eine dritte Maschine traf das Pentagon in Washington. Die vierte Maschine, United Airlines Flug 93, stürzte nach einem Aufstand der Passagiere in einem Feld in Pennsylvania ab, bevor sie ihr eigentliches Ziel erreichen konnte. Insgesamt starben an diesem Tag fast 3.000 Menschen aus über 90 Nationen.

Wie die Szene am Pentagon ablief

Während politische Reden bei den New Yorker Zeremonien untersagt sind, sprachen Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth am Pentagon. Zuvor wurden die Namen der 184 Todesopfer des Anschlags verlesen, nach jedem Namen läutete eine Glocke.

Genau in dieser Phase soll Trump laut zahlreichen Augenzeugen und Livestream-Zuschauern mehrfach eingenickt sein. Fotos zeigen ihn mit hängendem Kopf und geschlossenen Augen neben einer sichtlich wachen Melania Trump, die keine Anstalten machte, ihn zu wecken. Besonders lang sollen seine Augen während Hegseths Rede geschlossen geblieben sein, auch während eines Chorauftritts wirkte der 80-Jährige laut mehreren Berichten abwesend.

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Auf der Plattform X verbreiteten sich die Aufnahmen rasant. „Ein schläfriger Donald Trump hat sich entschieden, bei der Pentagon-Zeremonie ein Nickerchen zu machen“, schrieb ein Account mit mehr als 100.000 Followern. Eine andere Nutzerin richtete sich direkt an die First Lady: Ihr Mann wirke sehr müde, ob sie nicht darauf bestehen könne, dass er sich mehr Ruhe gönne.

Das Weiße Haus widerspricht deutlich

Auch der Journalist Aaron Rupar, dessen Videoausschnitte von Trump regelmäßig viral gehen, meldete sich zu Wort. Trump klinge, so Rupar, hörbar erschöpft, dazu teilte er einen Videoausschnitt aus der Rede des Präsidenten. Das Weiße Haus wies die Vorwürfe zurück. Sprecher Davis Ingle erklärte gegenüber dem „Independent“, Trump habe den Opfern und den gefallenen Ersthelfern jenes Tages andächtig zugehört. Wer ernsthaft behaupte, der Präsident habe geschlafen, lüge schlicht.

Für den mittlerweile 80-jährigen Präsidenten ist es nicht die erste Debatte dieser Art. Schon länger wird seine gesundheitliche Verfassung öffentlich diskutiert, immer wieder tauchen Aufnahmen auf, in denen seine Augen für längere Momente geschlossen bleiben. Erst im vergangenen Monat sorgte ein Video aus dem Oval Office für Aufsehen, in dem Trump während einer Ankündigung zu Impfstoffen mehrfach wegzudösen schien, während er hinter dem Resolute Desk saß.

Die Ironie dabei: Trump selbst hatte seinen Amtsvorgänger Joe Biden jahrelang als „Sleepy Joe“ verspottet. Das Weiße Haus verteidigte den Präsidenten deshalb schon vor Wochen mit deutlichen Worten, seine Schärfe und Energie stünden in scharfem Kontrast zu dem, was man während der Amtszeit der Demokraten gesehen habe, hieß es damals aus dem Sprecherbüro.

Mehrere Jahre lebte einer der späteren 9/11-Attentäter in Bonn. Bis heute kursieren Geschichten über seine Zeit dort. Doch was stimmt wirklich?