Was verbirgt sich eigentlich hinter A-Force – der Batterien-Marke von Action?

A-Force lockt bei Action mit günstigen Batterien für Fernbedienungen, Spielzeug und kleine Elektrogeräte. Hinter dem kraftvollen Namen steckt eine Eigenmarke des Discounters. Angeboten werden klassische AA- und AAA-Batterien sowie unterschiedliche Knopfzellen.

Wer die Energiespeicher produziert, bleibt auf den öffentlich zugänglichen Produktseiten offen. Action nennt dort keinen einheitlichen Hersteller für die gesamte Reihe. Klar erkennbar sind dagegen Batterieart, Spannung und weitere Produkteigenschaften.

📌 Weitere Details zu A-Force: Sortimentsumfang: Auf der geprüften deutschen Markenseite waren zehn A-Force-Produkte gelistet, darunter sechs Knopfzellenangebote. Lagerfähigkeit: Action gibt für die geprüften High-Power-AAA-Batterien eine Haltbarkeit von bis zu zehn Jahren an. Packungsgröße: Das größte gelistete Knopfzellensortiment enthielt 48 Batterien. Herstellungsenergie: Einwegbatterien benötigen laut Umweltbundesamt bei ihrer Herstellung 40- bis 500-mal mehr Energie, als sie später abgeben. Rückgabe: Händler müssen Altbatterien der von ihnen geführten Arten kostenlos zurücknehmen. Batterien gehören niemals in den Hausmüll.

Action: Das bietet A-Force

Action führt A-Force ausdrücklich in seinem Bereich für Eigenmarken. Der Händler bündelt darunter Batterien verschiedener Größen und chemischer Systeme. Auf diese Weise wirkt die Reihe wie eine eigenständige Batteriemarke.

Die offizielle Seite von Action ordnet A-Force eindeutig dem Eigenmarkenportfolio zu. Zum geprüften Zeitpunkt zeigte sie AA- und AAA-Batterien sowie mehrere Knopfzellenvarianten. Die Preise lagen laut den eingeblendeten Filtern unter fünf Euro.

Wer produziert A-Force?

Eine belastbare Antwort auf die Herstellerfrage liefert Action öffentlich nicht. Weder die Markenseite noch die geprüfte Produktseite nennen eine gemeinsame Fabrik für alle A-Force-Batterien. Ein einzelner Produzent lässt sich daher nicht seriös behaupten.

Verschiedene Batterietypen können außerdem aus unterschiedlichen Produktionsstätten stammen. Wer den verantwortlichen Anbieter sucht, sollte Verpackung und Begleitinformationen prüfen. Dort finden sich eher konkrete Angaben zum Importeur oder zum verantwortlichen Unternehmen.

Das können die Batterien

Die Produktreihe deckt typische Anwendungen im Haushalt ab. Alkaline-Batterien eignen sich etwa für Fernbedienungen und Spielzeug. Knopfzellen versorgen dagegen kleine Geräte wie Taschenrechner oder kompakte Fernbedienungen.

Bei den High-Power-AAA-Batterien nennt Action 1,5 Volt Spannung und eine alkalische Zusammensetzung. Das Produkt ist laut Anbieter nicht wiederaufladbar. Action wirbt außerdem mit einem Anti-Leck-Schutz und einer Prüfung durch den TÜV.

Günstig gegen teure Marken

Der niedrige Preis wirft eine naheliegende Frage auf: Halten günstige Batterien deutlich kürzer? Ein pauschales Urteil wäre voreilig. Die Laufzeit hängt von Batterie, Gerät und Belastung ab.

Das niederländische Verbrauchermagazin „Radar (AVROTROS)“ ließ 24 verschiedene AA-Batterien untersuchen. Bei einer Entladung mit 200 Milliampere gehörte A-Force zur Spitzengruppe. Unter stärkerer Belastung lagen andere Produkte vorn.

Preis-Leistung sorgt für Überraschung

Besonders auffällig war das Verhältnis zwischen gemessener Kapazität und Kaufpreis. In dieser Auswertung erreichte die getestete Action-Batterie den besten Wert. Radar stellte zugleich keine enormen Kapazitätsunterschiede zwischen vielen Kandidaten fest.

Das Ergebnis gilt für den untersuchten AA-Batterietyp und die gewählten Testbedingungen. Es lässt sich nicht automatisch auf jede Knopfzelle übertragen. Auch spätere Produktchargen können sich von den damaligen Testmustern unterscheiden.

So prüft Action Qualität

Action beschreibt für sein Sortiment ein mehrstufiges Kontrollsystem. Nach Unternehmensangaben beginnen Prüfungen bereits bei der Auswahl eines Artikels. Kontrollen sollen zudem während und nach der Produktion stattfinden.

Auf seiner Seite zur Qualitätssicherung nennt Action Inspektionen bei Lieferanten und Tests in international anerkannten Laboren. Die Darstellung bezieht sich auf das Gesamtsortiment. Eine unabhängige Dauerprüfung jeder A-Force-Charge ist daraus nicht abzuleiten.

Akkus sind oft sinnvoller

Das Umweltbundesamt empfiehlt in einem Akku- und Batterienratgeber bei geeigneten Geräten grundsätzlich Akkus als bessere Alternative. Je nach Typ und Umgang lassen sie sich etwa 200- bis 1.000-mal laden. Dadurch können viele Einwegbatterien entfallen.

A-Force bleibt damit vor allem eine günstige Lösung für Geräte mit klassischen Batteriefächern.