Gerhard Schröder sorgt wieder für Schlagzeilen. Während Russlands Krieg gegen die Ukraine weitergeht, lässt sich der Ex-Bundeskanzler in Russland feiern und trifft sich mit seinem Kumpel Wladimir Putin.
Während der Kreml-Boss immer brutaler vorgeht in der Ukraine, hat der Alktkanzler sichtlich gute Laune.
📌 Schröder und Putin: Eine enge Freundschaft. Bereits 2001 feierten Schröder und Putin zusammen orthodoxe Weihnachten. Putin unterstützte Schröder und seine damalige Ehefrau bei der Adoption zweier Kinder aus Russland. 2014 feierte Schröder seinen Geburtstag gemeinsam mit Putin in Sankt Petersburg.
Gerhard Schröder wird empfangen wie zu besten Zeiten
Denn Gerhard Schröder heuert bei Globus im Aufsichtsrat an. Nun ließ er sich vor Ort in einer Supermarktfiliale vom russischen Fernsehen begleiten. Auch seine Ehefrau So-yeon Schröder-Kim war bei dem Besuch dabei. Der frühere SPD-Politiker hielt auch eine Rede. Er sagte: „Tolle Menschen, die dafür sorgen, dass die Kunden zufrieden sind, aber ich hoffe, die Menschen, die hier arbeiten, sind es auch.“
FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann zeigt sich empört über diese Bilder. Auf X schreibt sie: „Gerhard Schröder, Deutschlands frechster Rentner. Zu krank für Untersuchungsausschüsse (ganz schlimmer Burnout), aber für gut dotierte Mandate in Russland und Geburtstagsparty zuhause bei Kriegsverbrecher Putin reichts dann doch noch. Eine Schande sondergleichen.“
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Später wurde Schröder zu Putin nach Hause eingeladen. Dabei entstand ein vertrauliches und herzliches Foto der beiden. Sie feierten zussammen den 74. Geburtstag des Machthabers.
Zusammen mit Kumpel Wladimir
„Bild“-Journalist Filipp Piatov dazu via X: „Während der schweren russischen Luftangriffe auf ukrainische Zivilisten feierte der deutsche Ex-Kanzler Gerhard Schröder offenbar gemeinsam mit Wladimir Putin dessen Geburtstag. Das berichtet die staatliche russische Nachrichtenagentur Interfax.“
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Schröders enge Beziehungen nach Russland werden von vielen Menschen kritisch beäugt. Schon während seiner Amtszeit als Bundeskanzler pflegte er einen engen Kontakt zu Putin und Russland.
Später übernahm er hochrangige Aufgaben bei russischen Energieunternehmen. Und auch nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hielt er an seinen Kontakten zu Russland und Putin fest und besuchte das Land regelmäßig.
Während Gerhard Schröder etwas zu bejubeln hat, muss der Kremlchef der Realität ins Auge blicken. Die Ukraine nimmt immer wieder russische Ölraffinerien ins Visier. Das soll Putin retten: Russland reaktiviert Weltkriegstaktik
