Bärbel Bas zieht sich aus der Spitzenpolitik zurück. In einer persönlichen Erklärung teilte sie mit, dass sie den SPD-Vorsitz mit sofortiger Wirkung niederlegt.
Zugleich bat sie den Bundeskanzler, sie als Arbeits- und Sozialministerin zu entlassen. Ihr Bundestagsmandat will sie behalten.
📌 5 Fakten über Bärbel Bas Herkunft: Bärbel Bas wurde 1968 in Walsrode in Niedersachsen geboren. Sie wuchs in Duisburg auf und lebt bis heute dort. Beruf: Sie hat eine Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten gemacht. Später arbeitete sie bei der Krankenkasse und bildete sich zur Personalfachkauffrau weiter. Bundestag: Seit 2009 sitzt sie für die SPD im Bundestag. Sie vertritt den Wahlkreis Duisburg I. Bundestagspräsidentin: Von 2021 bis 2025 war sie Präsidentin des Deutschen Bundestages. Das ist das zweithöchste Staatsamt in Deutschland. Regierung und Partei: 2025 wurde sie Bundesarbeitsministerin und Vizekanzlerin-Stellvertreterin im Kabinett. Zusammen mit Lars Klingbeil führte sie außerdem die SPD als Co-Vorsitzende.
Aus persönlichen Gründen: Bas legt Ämter nieder
Der Grund ist sehr persönlich: „Nach dem Tod meiner Stieftochter habe ich festgestellt, dass ich Zeit brauche, um die Trauer zu verarbeiten. Diese möchte ich mir ausreichend nehmen“, schreibt sie in einem Post auf Instagram.
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Derzeit fehle ihr die Kraft, ihre Arbeit in Regierung und Partei vollumfänglich auszuüben. Auch die „persönlichen Angriffe, auch aus den Reihen des Koalitionspartners“ seien für sie schwierig gewesen.
Klingbeil „sehr traurig“ über Entscheidung
SPD-Co-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil erklärte, er sei über ihre Entscheidung „sehr traurig“, könne den Schritt aber persönlich nachvollziehen. „Die Angriffe gegen sie in den letzten Tagen ihrer Trauer waren unanständig. Sowas gehört sich nicht.“
Mitglied des Bundestages bleibt Bas weiterhin. Hier will sie die Bürgerinnen und Bürger ihres Wahlkreises Duisburg vertreten.
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