Seit mehr als vier Jahren führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Und US-Präsident Donald Trump geht es darum, Frieden auszuhandeln. Doch sein Umgang mit Kremlchef Wladimir Putin sorgt immer wieder für Diskussionen.
Jetzt erklärt der US-Präsident auf seinem „Truth Social“-Account, warum er Russland nicht stärker unter Druck setzen möchte. Außerdem erhebt er schwere Vorwürfe gegen die Ukraine und Präsident Wolodymyr Selenskyj.
📌 So dramatisch ist die Lage in Kiew: Russischer Luftangriff: Bei einer Attacke auf Kiew wurde eine U-Bahn-Station beschädigt. Nach Angaben von Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko starb eine 21-jährige Frau. Drei weitere Menschen wurden verletzt. Alles in allem bereitet sich Kiew laut „zdf heute“ auf einen harten Winter vor. Drohnenschutznetze und Unterschlüpfe in der Metro sollen als Schutzmöglichkeiten dienen.
Trump: Darauf setzt der US-Präsident im Umgang mit Russland
Trumps Devise, wenn es um die Friedensgespräche geht: Er setzt nach eigenen Angaben weiter auf Verhandlungen statt auf zusätzlichen Druck.
So schreibt er am Sonntag (18. Oktober): „Meine Entscheidung in Bezug auf Russland ist ganz simpel. Ich befinde mich gerade in Verhandlungen über Frieden im Krieg zwischen Russland und der Ukraine und möchte nichts tun, was Russland auf törichte Weise vom Verhandlungstisch vertreiben würde.“
Zudem behauptet Trump, es gebe große Fortschritte. Er schreibt von laufenden Geiselverhandlungen und nennt dabei keine weiteren Details. Ein weiterer Grund für Trumps Zurückhaltung sei der Iran. Russland unterstütze das Land derzeit nur wenig. Und dabei solle es bleiben.
Trump greift Selenskyj scharf an
Besonders deutlich wird Trump gegenüber dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. So wirft er ihm vor, mit Angriffen auf russische Raffinerien den weltweiten Dieselmarkt zu belasten.
Doch damit nicht genug. Trump fügt hinzu: „Offen gesagt möchte er diesen Krieg nicht beenden, bei all dem Geld, das Europa ihm bekanntermaßen gibt und das ihm der korrupte Joe Biden in der Vergangenheit gegeben hat. Wahrscheinlich wollte er das nie. Er hätte vor zwei Jahren eine bessere Vereinbarung treffen können, als er es jetzt kann.“
Auch die Lage der Ukraine beschreibt Trump als ernst. Der 80-Jährige schreibt: „Sein Land liegt in Trümmern. Ein großer Teil seines Landes ist verloren, seine Ozeane und Meere sind verschwunden und seine männliche Bevölkerung ist gering, verwundet oder tot.“
Schlussendlich folgt eine deutliche Botschaft. Der US-Präsident möchte unbedingt, dass der Russland-Krieg endet.
Schon zuvor kritisierte Trump die Ukraine scharf. Er macht sie für die gestiegenen Energiepreise verantwortlich.
