Das nächste Merz-Fiasko nach der Pleite in Sachsen-Anhalt. Zuerst berichtete der Hauptstadt-Reporter Michael Bröcker von „Politico“, dass ein Personalwechsel in der CDU stattfindet. Die bisherige stellvertretende Generalsekretärin Christina Stumpp gebe ihren Posten auf. Übernehmen solle mit Michael Hose ein Bundestagsabgeordneter aus Thüringen. Doch Stumpp dementierte diese Meldung: „Ich bin weiterhin stellvertretende Generalsekretärin der CDU Deutschlands“, teilte sie via X mit.
Nun kommt heraus: Hinter der vermeintlichen Ente des Journalisten Bröcker steckt offenbar die nächste Merz-Peinlichkeit. Wie Robin Alexander vom Podcast „Machtwechsel“ (den er zusammen mit Dagmar Rosenfeld betreibt) meldet, kann sich der Kanzler und CDU-Vorsitzende nicht mal mehr gegen seine stellvertretende Generalsekretärin durchsetzen.
📌 Mehr über Christina Stumpp Die 38-Jährige ist seit 2021 Bundestagsabgeordnete. Im September 2022 wurde die Politikerin aus Baden-Württemberg stellvertretende Generalsekretärin der CDU, nachdem Merz Bundesvorsitzender wurde. Stumpp ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern, die 2020 und 2024 zur Welt kamen.
Merz bittet Stumpp um Rücktritt – die antwortet mit: Nein!
Demnach habe der CDU-Boss und Bundeskanzler Stumpp in zwei Gesprächen gebeten, ihren Posten aufzugeben. Alexander via X: „Die überraschende Antwort von Stumpp: Nein! Laut Satzung der CDU werde sie zwar vom Parteivorsitzenden vorgeschlagen, aber von einem Parteitag gewählt. Nur ein solcher könne sie ablösen.“ Hintergrund des Konflikts ist demnach das unterkühlte Verhältnis zwischen Stumpp und der ganz frischen CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann.
Ob Hoppermann, eventuell im Tausch für einen anderen attraktiven Posten, doch noch einlenkt und freiwillig ihren Posten räumt, ist aktuell offen. Dass Merz nach der missglückten Kabinettsumbildung in der Sommerpause erneut bei einem Personalumbau ins Schwimmen gerät, ist ein Hinweis auf seine schwindende Macht auch innerhalb seiner eigenen Partei. Alexander erkennt einen „Autoritätsverlust“ von Merz. „Der ganze Vorgang wird unionsintern als ungeheuerlich bewertet“, so der Hauptstadt-Insider weiter auf X.
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In der neuen Podcast-Ausgabe von „Machtwechsel“ am Freitag will er mit Rosenfeld weiter über den Fall Stumpp sprechen.
