Wie von der Tarantel gestochen: Trumps Handlungen werden immer verrückter

Was ist denn wieder mit Donald Trump los? Innerhalb von drei Stunden postet der US-Präsident eine ganze Reihe kurioser KI-genrierter Bilder. Mal ist er mit George Washington unterwegs, dann geht es um den Mond, Roboter tauchen auf und sogar Sachsen-Anhalt. Einen wirklichen Zusammenhang gibt es nicht.

Den Anfang macht Robert de Niro. Trump veröffentlicht ein Bild des Schauspielers auf seinem „Truth Social“-Account. Danach sitzt der US-Präsident plötzlich gemeinsam mit George Washington auf einem Pferd. Nach dem gemeinsamen Austritt geht es für Washington noch ins Oval Office.

📌 Trump auf Social Media: Eigene Plattform: Donald Trump nutzt Truth Social. Er wendet sich direkt an seine Anhänger und verbreitet politische Botschaften. Der 80-Jährige setzt immer wieder auf auffällige Bilder, zugespitzte Aussagen und auch KI-generierte Motive. Auf seiner Plattform erreicht der US-Präsident ein internationales Millionenpublikum.

Trump benennt ganze Landstriche um

Doch damit nicht genug. Die Bilderflut findet kein Ende mehr. Trump streicht auf einer Karte den Namen Lake Ontario durch und macht daraus einfach mal „Lake America“ . Wenige Minute später soll New Mexico demnach „New America“ heißen. Doch Trump geht noch einen Schritt weiter.

Auf einem anderen Bild beansprucht er gleich den ganzen Mond für Amerika. Danach folgt ein Bild des Irans, dessen Umrisse an Trumps Kopf erinnern. Und die KI verwandelt ihn in Hulk Hogan. Außerdem tauchen noch Roboter auf. „Sie werden nie wieder schlafen“, steht auf einem der Bilder.

Was der US-Präsident damit sagen will, bleibt sein Geheimnis. Eine Minute später geht es ohne erkennbaren Übergang um Länder, die angeblich betrügen. Direkt danach zeigt ein Bild einen amerikanischen Luftangriff auf den Iran. Doch seine Selbstinszenierung darf nicht fehlen. So lässt sich der US-Präsident mehrfach mit Maschinen darstellen.

Plötzlich ploppt Sachsen-Anhalt auf

Dann folgt der nächste abrupte Themenwechsel: Sachsen-Anhalt. Trump teilt eine Hochrechnung zum AfD-Sieg und feiert danach noch seinen Intel-Aktienkauf. Nach rund drei Stunden endet die wilde Bilderflut.

Schlussendlich steht fest: Langweilig wird es auf Trumps Social-Media-Accounts nicht. Doch, ob er damit seine zuletzt gefallenen Beliebtheitswerte erhöhen kann, bleibt erst einmal offen. Ist es wirklich das, was beunruhigte Amerikaner in herausfordernden Zeiten sehen wollen?