Rockstar Bryan Adams fällt bitteres Merz-Urteil – „Nicht beeindruckt“

Bundeskanzler Friedrich Merz steht in Umfragen zuletzt schlecht da. Viele Menschen zeigen sich mit seiner Arbeit unzufrieden. Jetzt meldet sich ein prominenter Musiker aus dem Ausland zu Wort. Der kanadische Rockstar Bryan Adams hat eine klare Meinung zu Merz. Er sieht den Kanzler bei den Deutschen in der Defensive. Seine Worte fallen deutlich aus.

Der 66-Jährige äußerte sich im „Stern“. Dort sagte er: „Man muss kein Experte sein, um zu erkennen, dass Friedrich Merz kein besonders beliebter Bundeskanzler ist.“ Seine Einschätzung stützt sich auf Gespräche in Deutschland. Danach haben die Menschen einen bestimmten Eindruck von Merz. Sie seien „nicht sonderlich beeindruckt“, so Adams.

📌 Bryan Adams: Eine vielseitige Rockikone. Geboren: 5. November 1959 in Kingston, Kanada; kanadischer Rocksänger und Songwriter. Bekannte Hits: „Summer of ’69“, „Heaven“ und „(Everything I Do) I Do It for You“. Politisches Engagement: Setzt sich für Tierrechte und den Tierschutz ein und unterstützt unter anderem Kampagnen gegen Tierversuche.

Rat an den Kanzler: Zeit zu gehen?

Adams belässt es nicht bei der Analyse. Er rät Merz indirekt zum Rückzug. So sagte er: „Wenn offensichtlich wird, dass man nicht mehr gewollt ist, sollte man auch wissen, wann es Zeit ist, zu gehen. Man verbeugt sich, sagt vielen Dank und überlässt dem Nächsten das Feld.“

Adams sieht das Problem nicht nur in Deutschland. Besonders in Frankreich nehme er eine wachsende Entfremdung zwischen Politik und Bevölkerung wahr. Auch in Großbritannien und Deutschland beobachte er diese Entwicklung.

Positiv äußerte sich Adams zu einem anderen Thema. Er begrüßte die politische Annäherung seiner Heimat Kanada an die Europäische Union. Er verwies zudem auf die Diskussion um eine besondere Form der EU-Mitgliedschaft.

Dazu sagte er im „Stern“: „Großartig! Ich glaube, wir könnten sehr voneinander profitieren und eine Menge voneinander lernen.“

Merz warnt eindringlich. Viele Deutsche würden seiner Meinung nach die Gefahren Russlands unterschätzen.