Kehrtwende beim Superstar! Nach seiner plötzlichen Abreise rechnete kaum jemand damit, Cristiano Ronaldo noch einmal im Portugal-Trikot zu sehen. Jetzt meldet sich der 41-Jährige zu Wort. In einem ausführlichen Statement erklärt er die Vorkommnisse und zielt direkt auf seinen Trainer.
Cristiano Ronaldo erklärt seine Nationalmannschaftskarriere nicht für beendet. Trainer Jorge Jesus habe gleich mehrfach das Wort gebrochen, wirft er ihm vor. Das Mannschaftshotel hatte der Angreifer zuvor im Streit abrupt verlassen. Die Gründe wollte er „zum richtigen Zeitpunkt“ erklären.
📌 Fakten zu Cristiano Ronaldo Stationen: Ronaldo begann bei Sporting Lissabon. Danach spielte er für Manchester United, Real Madrid und Juventus. Es folgten eine zweite Zeit bei United und der Wechsel zu Al-Nassr nach Saudi-Arabien. Champions League: Er gewann den Titel fünfmal, 2008 mit Manchester United und viermal mit Real Madrid (2014, 2016, 2017, 2018). Individuelle Titel: Er wurde fünfmal Weltfußballer und gewann fünfmal den Ballon d’Or. Bei Real Madrid ist er mit rund 450 Toren Rekordtorschütze des Vereins. Nationalmannschaft: Mit Portugal wurde er 2016 Europameister und gewann die Nations League. Er ist Portugals Rekordspieler und Rekordtorschütze.
Cristiano Ronaldo kündigt Comeback an
Die Marca zitiert seine Ansage vom Dienstagabend: „Wenn ich körperlich fit bin, für meinen Verein spiele – hoffentlich mit Toren – und die mir möglicherweise auferlegte Sperre abgesessen habe, werde ich, wie ich es bis heute immer getan habe, bereit sein, für unsere Nationalmannschaft anzutreten und zu gewinnen.“
Der Zoff drehte sich um Einsatzzeiten. Zunächst sollte Ronaldo nur im ersten und vierten Nations-League-Spiel auflaufen. Kurz vor der Partie gegen Norwegen fragte Jesus, ob er 30 Minuten schaffe. Ronaldo bejahte, spielte aber nicht. Jesus habe „sein Wort nicht gehalten“. Für Cristiano Ronaldo ein klarer Affront.
Superstar räumt Fehler ein
Doch der Star übt auch Selbstkritik. Nach dem Spiel ging er nicht zu den Fans. Dazu sagt er: „Am Ende des Spiels wollte ich nur noch, dass alles mit dem Sieg vorbei war und ich allein sein konnte. Ich bin nicht hingegangen, um die Fans zu begrüßen. Ein Fehler, für den allein ich verantwortlich bin und der nicht hätte passieren dürfen.“
Nach einem klärenden Gespräch sollte Jesus auf der Pressekonferenz aufklären. Erneut habe er sein Wort gebrochen, sagt Ronaldo: „Ich hörte Äußerungen und eine Aggressivität, die ich für ungerechtfertigt halte.“ Daraufhin reiste er ab.
Das Verlassen des Quartiers war dennoch ein Fehler, räumt Cristiano Ronaldo ein. Auch seinen Kollegen schulde er eine Entschuldigung. Sein Fazit: „Die Verantwortung liegt ausschließlich bei mir.“
