Donald Trump lobt 10-jährigen Lebensretter: Er wäre nicht für ihn in die Bresche gesprungen

Mit gerade einmal 16 Jahren rettete Ryder W.* einem zehnjährigen Jungen vor der kalifornischen Küste vermutlich das Leben. Für seinen mutigen Einsatz wurde der Rettungsschwimmer nun sogar von US-Präsident Donald Trump (80) im Weißen Haus geehrt. Dort sorgte allerdings ausgerechnet Trump mit einem ungewöhnlichen Kommentar für Aufsehen.

Nathanial R.* war beim Baden von starken Wellen erfasst und umgerissen worden. Ryder bemerkte die Notlage, schwamm zu dem Zehnjährigen und hielt ihn über Wasser. Auf dem Weg zurück zum Strand wurden beide mehrfach von den Wellen erfasst. Mithilfe eines zweiten Rettungsschwimmers gelangten sie schließlich sicher ans Ufer.

Trump würdigte den 16-Jährigen später im Weißen Haus als „echten Helden“. Auch Nathanial nahm an dem Treffen teil.

📌 Wer ist der junge Lebensretter? Ryder W.* ist erst 16 Jahre alt und arbeitet als Rettungsschwimmer in Kalifornien. Bekannt wurde der Jugendliche, nachdem er den zehnjährigen Nathanial R.* aus gefährlichen Wellen rettete. Gemeinsam mit einem weiteren Rettungsschwimmer brachte er den Jungen sicher zurück an Land. Für seinen Einsatz lud Donald Trump den Teenager ins Weiße Haus ein und würdigte ihn dort als „echten Helden“. Auch der gerettete Zehnjährige war bei dem Treffen dabei.

Donald Trump: „Ich würde es wahrscheinlich nicht tun“

Im Gespräch mit dem geretteten Jungen kam Trump auf Ryders Einsatz zu sprechen. „Ich weiß nicht, ob ich es tun würde. Ich würde es wahrscheinlich nicht tun“, sagte der Präsident laut dem US-Magazin „People“.

An Nathanial gerichtet fügte Trump lachend hinzu: „Du hast Glück, dass ich an diesem Tag nicht im Dienst war.“

Der offenbar scherzhaft gemeinte Kommentar löste anschließend Diskussionen in den sozialen Medien aus. Mehrere Nutzer auf X kritisierten Trump und warfen ihm mangelnde Hilfsbereitschaft vor. Andere verteidigten den Präsidenten und hielten die Aufregung für überzogen.

Nutzer verteidigen Trump nach ungewöhnlichem Spruch

„Es ist traurig, dass so eine unglaubliche Rettungstat in etwas Negatives verdreht wird“, schrieb etwa ein Nutzer. Andere sahen in Trumps Aussage ebenfalls lediglich einen harmlosen Witz.

Kritische Stimmen interpretierten den Spruch dagegen als typisch für den US-Präsidenten. „Natürlich würde er nicht helfen. Der Bub ist ja kein Milliardär oder Millionär, also hätte er nichts davon“, schrieb eine Nutzerin auf X.