Musiala bald wieder der „Alte“? Bayern-Boss wird deutlich

Jamal Musiala ist zurück auf dem Rasen! Diese Nachricht dürfte am Samstagabend (5. September) wohl ganz Fußball-Deutschland gefreut haben. Beim 0:0 der Bayern auf Schalke gab Musiala sein Comeback.

Zuvor hatte der deutsche Nationalspieler mit zwei Zusammenbrüchen in der Sommervorbereitung große Sorgen bereitet. Nun aber scheint der Star des FC Bayern München wieder voll einsatzbereit. Die Worte der FCB-Bosse machen jedenfalls große Hoffnung.

📌 Fakten zu Jamal Musiala Die Aussetzer: Musiala brach bei Testspielen gegen RB Leipzig und den 1. FC Heidenheim kurzzeitig auf dem Platz zusammen. Das Krankheitsbild: Bei den sogenannten Absencen handelt es sich um kurze Bewusstseinsveränderungen oder Aussetzer, die durch eine Überaktivität von Nervenzellen im Gehirn entstehen. Die Einordnung: Mediziner ordnen diese Aussetzer dem epileptischen Formenkreis zu, betonen jedoch, dass sie gut behandelbar sind.

Bayern betonen: Musiala auf einem guten Weg

30 Minuten Spielzeit hat Musiala auf Schalke bekommen. Mehr war nach seiner jüngsten Pause wohl noch nicht drin. Bei den Bayern ist man allerdings positiv gestimmt, dass sich das schon bald ändert: „Wir sind alle happy. Wir sind alle überzeugt, dass er seine Leistung wieder zeigt. Wir freuen uns, wenn er für uns wieder die Spiele entscheidet“, betont Manuel Neuer.

Auch Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen zeigt sich überaus glücklich über die Rückkehr des 23-Jährigen. Bei „Sport1“ sagte er: „Ich fand es klasse, dass Vincent Kompany ihn in einem Spiel gebracht hat, das ja gar nicht klar war. Das zeigt das Vertrauen, das Vincent und das wir alle im Klub zu Jamal haben.“ Wann Musiala allerdings wieder bei 100 Prozent sei, das wollte Dreesen noch nicht prognostizieren.

DFB-Einsätze noch zu früh?

Wohl auch deswegen dürften die kommenden Länderspiele für Musiala noch zu früh kommen. Schon am 24. September steht für die DFB-Elf von Bundestrainer Jürgen Klopp das erste Spiel gegen die Niederlande ab. Ob Musiala dann schon wieder bei 100 Prozent ist? Fraglich.

Apropos DFB: Ein Schalker hat gegen die Bayern bewiesen, dass er ein ernstzunehmender Kandidat für Klopp ist. Jetzt kann auch der Bundestrainer nicht mehr wegsehen.