Gotteskrieger: Trump-Minister baut US-Militär zur Religionsarmee um

Das US-Militär steht vor einem gewaltigen Umbau. Trump-Minister Pete Hegseth, der amerikanische Verteidigungsminister, möchte die Führungsebene zusammenstreichen. Außerdem soll Religion künftig eine größere Rolle in den Streitkräften spielen.

Er kündigte bei einer Rede auf dem Militärstützpunkt Quantico an, die Zahl der Generäle und Admirale um insgesamt 20 Prozent zu reduzieren. Zudem soll die Armee technologisch auf die Kriege der Zukunft vorbereitet werden. Dafür startet das Project Meridian.

📌 So stark ist das amerikanische Militär (Truppenstärke): Die Streitkräfte der USA haben laut „Statista“ rund 1,3 Millionen aktive Soldaten. Die US-Streitkräfte bestehen aus sechs Teilstreitkräften: US Army (Heer), US Navy (Marine), US Air Force (Luftwaffe), US Marine Corpes (Marines), US Space Force (Weltraumtruppe) sowie US Coast Guard (Küstenwache). Reservisten: Außerdem stehen etwa 765.000 Angehörige im Kriegsfall zusätzlich bereit. Und Hunderttausende zivile Mitarbeiter unterstützen das Militär.

Trump-Regierung strukturiert Militär um

Dabei sind Tech-Milliardär Elon Musk, Anduril-Gründer Palmer Luckey und der frühere Sprecher des Repräsentantenhauses Newt Gingrich involviert. Besonders brisant ist jedoch ein anderer Plan.

Der Trump-Minister richtet im Pentagon ein neues Office of Religious Affairs ein. Das Büro soll direkt dem Verteidigungsminister unterstehen und unter anderem die Militärseelsorge stärken.

Hegseth: „Gott ist gut. Das Böse ist es nicht.“

„Wir alle wissen, dass der wahre Kampf spiritueller Natur ist. Gott ist gut. Das Böse ist es nicht. Amerikas Militär muss den Unterschied verstehen“, sagte Trump-Minister Hegseth. Die wachsende Bedeutung der Religion erinnert in einem Punkt an den Iran.

Dort schreibt die Verfassung nämlich ausdrücklich eine islamische Armee vor, die der islamischen Ideologie verpflichtet sein soll. Dennoch sind die politischen Systeme und die Rolle der Relgion nicht miteinander zu vergleichen.

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