Wirbel vor Deutschland-Spiel: Griechenland Coach sorgt für Klarheit

Vor dem mit Spannung erwarteten Nations-League-Duell gegen Deutschland hat der griechische Nationalcoach Ivan Jovanovic reinen Tisch gemacht. Medienberichte über eine angebliche Einmischung von Borussia Dortmund wies der 64-Jährige entschieden zurück.

In der heimischen Presse war zuvor wild spekuliert worden, der Bundesligist habe um eine Schonung des 18-jährigen Konstantinos Karetsas gebeten. Eine derartige Forderung habe es laut dem Trainer jedoch „nicht gegeben“. Den generellen Austausch mit den Vereinen und speziell mit dem BVB bewertet der Übungsleiter stattdessen als durchweg positiv.

Dauerbrenner im Nationaltrikot

Während des aktuellen Länderspielfensters stand der junge Mittelfeldspieler in allen drei bisherigen Partien auf dem Rasen. Gegen Serbien, Deutschland und die Niederlande sammelte das Talent fleißig Einsatzminuten. Auch für das anstehende Aufeinandertreffen mit der DFB-Auswahl am Sonntagabend im Toumba-Stadion von Thessaloniki wird fest mit dem Youngster gerechnet.

Zuletzt musste der Teenager bei seinem Arbeitgeber in Dortmund wegen Kreislaufproblemen noch kürzertreten. Bereits am kommenden Freitag wartet auf die Schwarz-Gelben in der Bundesliga das nächste wichtige Spiel gegen Werder Bremen.

Kritik am straffen Spielplan

Mit Blick auf das stramme Programm von vier Begegnungen innerhalb von anderthalb Wochen sieht Jovanovic große Fußballnationen klar im Vorteil. Bundestrainer Jürgen Klopp hatte für diese Phase beispielsweise mehr als 40 Akteure nominiert. Nach nur zwei Spielen tauschte er sein Aufgebot nahezu komplett aus.

Kostas Tsimikas, der früher unter Klopp beim FC Liverpool trainierte, will den körperlichen Aspekt hingegen nicht zu hoch hängen. „Der Wille ist stärker als die Ermüdung“, betonte der griechische Nationalspieler.

Greifbare Sensation in der Nations League

Aktuell thronen die Griechen in der Gruppe 2 der A-Liga überraschend auf dem ersten Platz. Mit sieben Zählern lassen sie die Niederlande und Deutschland hinter sich. Sollte am Sonntag ein weiterer Erfolg gegen die DFB-Elf gelingen, könnten die Südeuropäer den Einzug in das Viertelfinale bereits vorzeitig perfekt machen.