Schon in der Amtszeit von Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) galt sein Vize Robert Habeck bei vielen seiner Anhänger als der bessere Kanzler. In Zeiten einer historisch schwachen CDU unter Bundeskanzler Friedrich Merz, die in den jüngsten Landtagswahlen eine Klatsche nach der nächsten hinnehmen müsste, ranken sich jetzt ganz neue Gerüchte um den ehemaligen Grünen-Co-Chef.
In seinem Podcast „Machtwechsel“ plaudert Journalist Robin Alexander aus dem Nähkästchen – und wirft in den Raum, dass die politische Geschichte von Robert Habeck noch nicht auserzählt sein könnte. Vor allem ein Szenario könnte – sollte es sich denn bewahrheiten – den Sargnagel für die CDU als Volkspartei bedeuten. Es würde aber auch die Grünen und die SPD deutlich schwächen.
📌 Robert Habeck Robert Habeck ist ein deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen), Autor und ehemaliger Bundesminister. Von Januar 2018 bis Januar 2022 fungierte er als Co-Bundesvorsitzender seiner Partei. Vom 8. Dezember 2021 bis Mai 2025 war er Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. Nach Verlusten bei der Bundestagswahl im Februar 2025, bei der er als Kanzlerkandidat antrat, gab er im Mai/August 2025 seine Spitzenämter auf und legte auch sein Bundestagsmandat nieder.
Neue Gerüchte um Ex-Vizekanzler Habeck
„Habeck ist ja gerade sehr viel international unterwegs“, schildert Alexander in der Podcast-Folge vom 25. September. „Und wenn man es sich international anguckt, driftet die Grüne Partei ja sehr nach links. Ob in Großbritannien, ob in den Niederlanden, ob in Frankreich.“
Habeck ist nach der Überzeugung des Polit-Journalisten aber „ein Mann der Mitte“. „Und wenn man sagt, wir wären als Deutschland, als Bundesrepublik, in der Situation, wo die Franzosen vielleicht vor 10 Jahren waren. Dass die alten Parteien der Mitte – bei uns wären das Union und SPD – immer mehr abschmelzen oder sogar Schiffbruch erleiden, könnte es nicht noch mal eine neue Kraft der Mitte geben?“
In dieser könnte dann zum Beispiel Robert Habeck gemeinsam mit Volker Wissing (FDP) „und vielleicht jemand, der aus der CDU austritt“ eine Rolle spielen, so Alexander.
Wenn Habeck jedenfalls anträte, würde er aus Sicht des Journalisten auf jeden Fall auf eine Kanzlerkandidatur gehen. „Viele glauben, dass seine Geschichte nicht auserzählt ist.“
