Krieg trifft jeden anders. Vitali Klitschko kennt das Leid der ukrainischen Soldaten und Zivilisten aus nächster Nähe. Als Bürgermeister von Kiew besucht er regelmäßig Krankenhäuser, in denen schwerverletzte Kämpfer liegen.
Doch über eine Frage wird in den Medien aktuell berichtet: Warum kämpfen seine eigenen Söhne nicht an der Front? Nun hat sich Vitali Klitschko erneut dazu geäußert. Wie reagierte er?
📌 Vitali Klitschko: Das ist der Ex-Boxer Vitali Klitschko kam am 19. Juli 1971 in der damaligen Kirgisischen SSR zur Welt. Der 55-Jährige war unter anderem Schwergewichts-Weltmeister der Verbände WBO und WBC. Er gilt für viele als Boxlegende. Im Mai 2014 wurde Klitschko zum Bürgermeister von Kiew gewählt.
Vitali Klitschko sieht häufig entsetzliches Leid
Vitali Klitschko schilderte zu Beginn des Gesprächs mit dem Portal „20min.ch“ die Lage in den Kiewer Spitälern. „Unsere Spitäler sind voll mit jungen Menschen, mit unseren Soldaten. Sie sind kaum älter als 30 Jahre und haben keine Arme, keine Beine oder keine Augen mehr“, sagte er. Für ihn sei es zudem schwierig, den Eltern gefallener Soldaten eine Medaille zu überreichen.
Vitali Klitschko hat mehrere Söhne. Bereits 2024 sagte er der „Berliner Morgenpost“: „Mein Jüngerer ist gerade erst 19 geworden, er studiert im Moment. Der ältere ist 22, er studiert auch. Das heißt, sie haben die Ukraine nicht wegen des Krieges verlassen. Und ich möchte, dass sie nach ihrem Abschluss sofort hierherkommen.“ Bis heute sind die Söhne offenbar nicht zurückgekehrt.
Auf die fehlende Rückkehr seiner Söhne angesprochen, wich Vitali Klitschko aus. Er verwies lediglich darauf, dass er selbst in die Ukraine zurückgekehrt sei. Eine klare Antwort blieb er schuldig. Warum diese Reaktion ziemlich überraschend ist, erfährst du in einem aktuellen Artikel der „Berliner Morgenpost“.
