Die USA galten über Jahrzehnte als Führungsmacht des Westens. Doch unter Donald Trump ändert sich offenbar einiges.
So zeigt sich immer mehr: Amerikas Verbündete stellen sich zunehmend auf eine Zukunft ein, in der sie sich nicht mehr auf Washington verlassen wollen. Das könnte massive Folgen auch nach Trumps Amtszeit haben.
📌 Donald Trumps Beliebtheit in Deutschland lässt zu wünschen übrig: Laut „tagesschau“ sahen nur 15 Prozent der Deutschen im März 2026 in einer Umfrage als Partner an, dem Deutschland vertrauen kann. 89 Prozent waren bereits im Januar 2026 mit Trumps politischer Arbeit weniger oder gar nicht zufrieden. 70 Prozent wollten im Mai, dass die Bundesregierung bei Streit mit den USA auf eigenen Positionen besteht.
Donald Trumps Kurs könnten die USA immens verändern
Viele Verbündete der USA hatten jahrelang laut des amerikanischen Mediums „The Atlantic“ eigentlich einen Plan verfolgt: Trump aussitzen. Doch damit ist nun Schluss. Das berichtet die Journalistin Vivian Salama in „The Atlantic“. Viele Staaten bauen nun ihre eigenen militärischen Fähigkeiten aus.
Außerdem suchen sie neue Handelspartner, verbessern die eigene Wirtschaft und knüpfen neue Beziehungen. Das Ziel: die Abhängigkeit von Trump und den USA zu verringern. Doch eine komplette Abkehr von den USA ist das nicht. So sehen die meisten Partner Washington weiterhin als wichtigen Verbündeten. Auch China ist für sie keine einfache Alternative.
Bei einigen Staaten kommen Zweifel auf
Dennoch hat sich etwas verändert. Einige Staaten verzweifeln inzwischen daran, ob sie sich auch zukünftig so stark auf die USA verlassen können wie in der Vergangenheit. Dabei geht es um militärischen Schutz, Handel, Technologie und die politische Führung Washingtons.
Besonders bitter für die USA: Die Zweifel richten sich offenbar nicht mehr nur gegen Donald Trump. Ausländische Regierungsvertreter hätten Vivian Salama gesagt, dass sich daran auch nach der Präsidentschaftswahl im Jahr 2028 nicht unbedingt etwas ändern werde.
Die Folgen von Donald Trumps Politik könnten die USA damit noch lange beschäftigen. Einige Verbündete haben offenbar schon begonnen, sich in der Zukunft ein wenig von Washington zu lösen.
Beim Zusammentreffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping präsentierte Donald Trump ein Porträt von Joe Biden. Er führte seinen Vorgänger regelrecht vor. „Er demütigt die USA“ – Trump blamiert sein Land vor Chinas Staatschef
