Starlink hilft der Ukraine – doch Putin feiert Elon Musk als „echtes Genie“

Wladimir Putin findet ungewöhnlich warme Worte für einen Mann aus den USA. Der russische Präsident lobt den Unternehmer Elon Musk, dessen Technik im Ukraine-Krieg eine große Rolle spielt. Putin äußerte sichdazu beim Russland-Afrika-Gipfel in Moskau. Dort sprach er über Raumfahrt, über Satelliten und über Kontakte in die USA.

📌 Das verbindet Putin und Musk: Bereits im Jahr 2024 berichteten Medien über regelmäßige Kontakte zwischen Putin und Musk. Doch der Kreml dementierte dies. Das berichtete das „Handelsblatt“. Musk erklärte im Jahr 2021, dass er mit Putin telefoniert habe. Dabei sei es um Raumfahrt gegangen. 2022 schlug Musk laut „Handelsblatt“ vor, die Krim als russische anzuerkennen und die Ukraine neutral zu halten.

Abstimmung im Orbit

Putin würdigte den SpaceX-Chef Elon Musk als herausragende Persönlichkeit. „Er ist ein Genie, ein echtes Genie“, sagte der Kremlchef über Musk. Er verwies zudem auf direkte Absprachen mit den USA. „Wir stehen in engem Kontakt mit unseren amerikanischen Partnern, einschließlich Herrn Musk“, sagte er.

Putin zufolge sollen sich das US-System Starlink und das russische Projekt Rassvet im Orbit nicht stören. Es geht um den Betrieb ziviler Satelliten. Die Größenordnungen unterscheiden sich stark. Laut BBC umfasst Starlink inzwischen rund 13.000 Satelliten in der Erdumlaufbahn. Musk leitet das Netzwerk.

Rassvet befindet sich laut BBC noch im Aufbau. Bislang kreisen nur einige Dutzend Einheiten im All. Die russische Botschaft in Südafrika nannte das Vorhaben dennoch einen ersten Schritt zum Aufbau eigener Kapazitäten.

Starlink und die Ukraine

Starlink hat im Ukraine-Konflikt eine zentrale Rolle. Zuletzt kam es zu Verbindungsunterbrechungen für das ukrainische Militär. SpaceX räumte diese laut „Focus“ ein.

Die Gespräche im All fallen in eine Phase politischer Kontakte. US-Präsident Donald Trump vereinbarte kürzlich den Import von Diesel aus Russland. Er will damit die heimischen Treibstoffpreise senken.

Die US-Regierung setzte im Gegenzug geplante Sanktionen gegen russische Akteure vorerst aus. Kurz darauf entließ Russland einen inhaftierten US-Bürger aus der Haft.

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