Millionen-Regen winkt: Unternehmen soll sich beim FC Bayern einkaufen

Beim FC Bayern bahnt sich offenbar der nächste große Finanz-Coup an! Schon seit längerem gibt es Gerüchte darum, dass der Rekordmeister weitere fünf Prozent seiner AG veräußern könnte. Kostenpunkt: schlappe 250 Millionen Euro!

Aus einem Bericht des „Kicker“ geht jetzt hervor, dass hinter den Kulissen insbesondere Uli Hoeneß einen Deal vorantreiben soll. Mit Hochdruck arbeite der Ehrenpräsident daran, das Heiztechnik-Unternehmen Viessmann als neuen Investor für den FC Bayern München zu gewinnen.

📌 Das ist Viessmann Tradition und Kerngeschäft: Das 1917 gegründete deutsche Familienunternehmen mit Hauptsitz im hessischen Allendorf (Eder) zählt weltweit zu den führenden Herstellern von Heiz-, Klima- und Kühlungssystemen. Verkauf der Sparte Climate Solutions: Im Januar 2024 wurde das operative Hauptgeschäft (Heizungstechnik und Wärmepumpen) für rund 12 Milliarden Euro an den US-Konzern Carrier Global verkauft. Neuausrichtung der Viessmann Group: Die Viessmann Group besteht als eigenständiges Familienunternehmen weiter und fokussiert sich seitdem als Investor auf grüne Technologien, Digitalisierung und Immobilien.

FC Bayern treibt Milliarden-Bewertung voran

Die Zeit für diesen Deal drängt langsam. Denn geht es nach den Bossen der Bayern, soll der Anteilsverkauf bis zum 21. November spruchreif sein. Dann könnte man den Deal nämlich bei der Jahreshauptversammlung groß präsentieren. Laut „Kicker“ gebe es allerdings noch keine Einigung. Zudem sei auch noch nicht final über die konkreten Zahlen gesprochen worden.

Bereits Ende August hatte die Münchner TZ berichtet, die Verhandlungen zwischen Bayern und Viessmann befänden sich auf der Zielgeraden. Seither gab es allerdings zumindest öffentlich keine weiteren Annäherungen. Viessmann wäre der vierte Anteilseigner beim FC Bayern München. Aktuell halten Adidas, Audi und Allianz jeweils 8,33 Prozent der Anteile, der Rest liegt beim eingetragenen Verein. Steigt Viessmann ein, wären erstmals 30 Prozent extern vergeben. Diese Marke hatte Hoeneß einst als absolute Obergrenze für den Verkauf von Vereinsanteilen genannt.

Viessmann-Verbindung bei den Bayern

Dass unter anderem Hoeneß Viessmann als vierten Investor auserkoren hat, kommt dabei nicht von ungefähr. Zwischen Verein und Unternehmen existiert bereits eine Verbindung. Viessmann-CEO Max Viessmann sitzt bereits im Verwaltungsbeirat des Klubs.

Viessmann werde vom FC Bayern laut des Berichts höchst geschätzt. Zudem gelte er intern als eine der Zukunftshoffnungen für künftige größere Rollen und Ämter. Ob all das dazu führt, dass Viessmann Millionen in die Hand nimmt, um sich bei Bayern München einzukaufen, bleibt abzuwarten.

In Kürze könnten die Münchener die Vertragsverlängerung mit Harry Kane verkünden. Der Deal befindet sich offenbar auf der Zielgeraden.