Nach dem Ablauf der 60-tägigen Frist des Rahmenabkommens gibt es laut Donald Trump keinen diplomatischen Austausch zwischen Washington und Teheran. Auf der Plattform Truth Social äußerte sich der US-Präsident unmissverständlich zur aktuellen Lage. „Es finden derzeit keine Gespräche oder Verhandlungen mit der Islamischen Republik Iran statt, und es sind auch keine geplant“, teilte er dort mit.
Noch am Vortag klang das allerdings ganz anders. Gegenüber dem Sender Fox News hatte Trump behauptet, dass Vertreter der US-Regierung in direktem Kontakt mit den iranischen Revolutionsgarden stünden. Schon in der Vergangenheit äußerte sich der Politiker mehrfach über angebliche Verhandlungsstände, was von iranischer Seite stets umgehend dementiert wurde.
📌 Das ist Donald Trump Donald Trump wurde am 14. Juni 1946 geboren. Er ist ein US-amerikanischer Unternehmer und Politiker, der von 2017 bis 2021 als 45. Präsident der Vereinigten Staaten amtierte und im Januar 2025 als 47. Präsident in das Amt zurückkehrte. Als einziger Präsident in der US-Geschichte wurde er während seiner ersten Amtszeit zweimal vom Repräsentantenhaus im Zuge von Amtsenthebungsverfahren (Impeachments) angeklagt, jedoch beide Male vom Senat freigesprochen. Nach seiner ersten Präsidentschaft war er in zahlreiche juristische Verfahren und mehrere Strafprozesse verwickelt, bei denen er im Mai 2024 in einem Fall schuldig gesprochen wurde.
Trumps Behauptungen zur Seeblockade
Zusätzlich äußerte sich der Präsident zur Situation in der Straße von Hormus und behauptete, diese wichtige Handelsroute bleibe weiterhin geöffnet. In der Realität ereigneten sich dort in den vergangenen Tagen jedoch mehrfach Angriffe auf Handelsschiffe.
Infolgedessen nahm der Schiffsverkehr in diesem Gebiet zuletzt wieder spürbar ab. Unverändert intakt bleibe laut Trumps schriftlichen Ausführungen hingegen die amerikanische Seeblockade gegen Schiffe aus dem Iran.
Doch damit nicht genug, denn Trump droht schon dem nächsten Land mit Krieg. Seine aktuellsten Drohungen machen stutzig.
