Trump feuert auf Mullah-Tanker! Neue Eskalationsstufe im Iran

Im Kampf um die Straße von Hormus eskaliert die Gewalt massiv. Nach eigenen Angaben hat das US-Militär fünf iranische Rohöltanker attackiert und ein Schiff versenkt. Auf X teilte das Regionalkommando Centcom ein Video des brennenden Tankers „M/T Riesco“, der im Golf von Oman sinkt. Ob das Schiff Öl geladen hatte, blieb offen.

Die Führung in Teheran reagierte umgehend mit militärischer Härte. Die Revolutionsgarden feuerten schwere Raketen auf das mit Washington verbündete Jordanien ab. Laut der jordanischen Nachrichtenagentur Petra fing die Armee 20 ballistische Geschosse ab. Zuvor deklarierten die USA die Tanker-Angriffe als Vergeltung für iranische Attacken auf amerikanische Kriegsschiffe.

📌 Die derzeitige Lage im Iran-Krieg Die militärische Lage im Iran-Krieg spitzt sich im September 2026 dramatisch zu, Die Kampfhandlungen konzentrieren sich dabei vor allem auf die strategisch wichtige Straße von Hormus und den Persischen Golf. Der vor gut sechs Monaten begonnene Krieg zwischen dem Iran auf der einen sowie den USA und Israel auf der anderen Seite ist nach gescheiterten diplomatischen Initiativen im Frühjahr wieder voll entbrannt.

Angriffe auf See und an Land

Zweimal nahmen die Revolutionsgarden laut Centcom zuletzt US-Zerstörer ins Visier, verfehlten diese aber. Die iranische Agentur Irna sprach von Angriffen auf die Schiffe DDG-119 und DDG-53 mit Marschflugkörpern. US-Beamte fürchten laut „Wall Street Journal“, der Iran nutze modernere Waffen und erhalte bei der Ortung Hilfe aus Russland oder China. Mohsen Resai vom iranischen Sicherheitsrat bestätigte den Einsatz eines neuartigen Seezielflugkörpers und nannte die US-Seeblockade gegen iranische Häfen verwundbar.

Laut Centcom gehörten die attackierten Tanker zu einem Schattennetzwerk zur Finanzierung der Revolutionsgarden, wobei die Besatzungen vorab zum Verlassen der Schiffe aufgefordert wurden. Zuvor meldeten iranische Medien Explosionen nahe Dschask und vor der Öl-Exportinsel Charg. US-Außenminister Marco Rubio warnte in Kolumbien: „Der Iran versucht weiterhin, Schiffe der US-Marine anzugreifen, und jedes Mal, wenn sie dies tun oder versuchen zu tun, werden sie Tanker verlieren.“ Bereits am Samstag griffen die USA drei Öltanker an.

Unbestätigte Treffer und politische Brisanz

Bei ihren Schlägen auf Jordanien wollen die Revolutionsgarden laut der Agentur Fars den US-Stützpunkt Al-Asrak schwer beschädigt haben. Dort seien Wartungseinrichtungen für Kampfflugzeuge der Typen F-35, F-16 und F-15 getroffen worden. Die Agentur Tasnim meldete Explosionen auf zwei US-Basen. Das US-Militär schwieg dazu, während Jordanien nur abgewehrte Raketen bestätigte. Später behauptete Teheran zudem, amerikanische Schiffe und Frachter in der Hormus-Region attackiert zu haben, was nicht unabhängig bestätigt werden konnte.

Der Iran-Experte Danny Citrinowicz erklärte auf X, Teheran werde dem US-Druck nicht nachgeben und hohe wirtschaftliche Kosten nicht ohne Gegenschlag hinnehmen. Für US-Präsident Donald Trump stelle sich die Frage, „sondern wie weit beide Seiten bereit sind, eine Eskalationsleiter hinaufzusteigen, die offenbar keiner von beiden kontrollieren kann“. Durch die iranische Blockade der Meerenge für Öl, Erdgas und Dünger steigen die Preise in den USA. Das setzt Trump vor den Parlamentswahlen im November innenpolitisch stark unter Druck.