Tech-Milliardär und Tesla-Chef Elon Musk wollte eigentlich weniger Geld für Politik ausgeben. Doch davon ist nicht viel zu sehen. Der reichste Mann der Welt greift für Donald Trumps Republikaner immer wieder tief in die Tasche.
Nun bestätigte ein Sprecher von Elon Musks Parteispendenorganisation der Nachrichtenagentur AP die horrende Summe, die medial verbreitet wurde. Mehr als 276 Millionen US-Dollar hat Musk demnach seit Juli 2026 für den Wahlkampf der Republikaner gespendet.
📌 So schwärmte Trump von Musk: 2025 lobte Trump Musks Intelligenz. So sagte er laut „Tagesspiegel“: „Ich konnte niemanden finden, der klüger war.“ Bei Musks Abschied aus seiner Regierungsfunktion dankte Trump ihm laut „TRT Deutsch“ für seinen „unglaublichen Dienst“ als Leiter der Regierungsabteilung für staatliche Effizienz. 2026 verglich der US-Präsident Musk mit Thomas Edison und titulierte ihn laut „Frankfurter Rundschau“ als einen „ganz besonderen Kerl.“
Trump kann auf Musk zählen
Wenig verwunderlich: Damit gilt der Tech-Milliardär als größter Einzelspender der Trump-Partei im aktuellen Wahlzyklus. Eine Nachricht, die sich wenige Wochen vor den relevanten amerikanischen Zwischenwahlen, auch Midterms genannt, verbreitet.
Allein 158 Millionen Dollar flossen an den Senate Leadership Fund. Die Organisation unterstützt republikanische Kandidaten für den US-Senat. Weitere 76 Millionen Dollar gingen an Musks eigene Organisation America PAC. 10 Millionen Dollar gingen an eine Organisation, die den Senatskandidaten Ken Paxton unterstützt.
Eigentlich hatte er einen anderen Plan
Doch das ist längst nicht alles. Seit Beginn des Wahlzyklus im Januar 2025 hat Musk insgesamt rund 366 Millionen Dollar ausgegeben. Und das, obwohl er im Mai 2025 angekündigt hatte, seine politischen Ausgaben zu reduzieren. Damals krachte es zwischen ihm und Trump. Doch nun haben sich beide wieder versöhnt.
Schon den Trump-Präsidentschaftswahlkampf im Jahr 2024 unterstützte Musk laut „Zeit“ mit rund 290 Millionen Dollar. Fest steht: Für Trump kommt die finanzielle Unterstützung genau zur rechten Zeit. Bei den Midterms kämpfen die Republikaner um ihre Mehrheiten. Und die zuletzt gesunkenen Zustimmungswerte des Präsidenten machen die Aufgaben nicht leichter.
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