Die Zwischenwahlen in den USA rücken näher. Am 3. November ist es soweit. Bei den Republikanern liegen die Nerven offenbar schon blank. Hohe Preise, der Iran-Krieg und ausgerechnet Donald Trump selbst werden für die Partei zum Problem. Der US-Präsident setzt aktuell auf ungewöhnliche Versprechen.
So stellte er vor einigen Wochen jedem erwachsenen US-Bürger 5.000 Dollar in Aussicht. Jedoch nur unter einer Bedingung: Die Republikaner müssen bei den Zwischenwahlen sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat halten. Rund 1,2 Billionen könnte das kosten. Der Kongress müsste den Zahlungen außerdem zustimmen. Allerdings: Ähnliche Versprechungen hielt er in der Vergangenheit schon nicht ein.
📌 Das sind die US-Zwischenwahlen Wahl am 3. November: Bei den Midterms stimmen die Amerikaner zur Halbzeit von Donald Trumps zweiter Amtszeit über den Kongress ab. Dabei wird der Kongress neu sortiert. Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Senatssitze stehen 2026 zur Wahl. Verlieren die Republikaner eine Kammer im Kongress, wird es für Trump deutlich schwerer, seine Pläne durchzusetzen.
Trump wird für Republikaner zum Problem
Der Zeitpunkt kommt nicht von ungefähr. Fünf Wochen vor der Wahl wächst die Nervosität. Besonders in Iowa, Michigan und Ohio kämpfen die Republikaner. Der Iran-Krieg und die hohen Lebenshaltungskosten belasten die Partei massiv.
Dass die Lage extrem ernst ist, zeigt ein Blick aufs Geld. Die republikanische Wahlkampforganisation NRSC braucht nach eigenen Angaben weitere 7,7 Millionen Dollar für Iowa und Ohio. Für Alaska sollen weitere 1,2 Millionen Dollar her.
Immense Kosten für den Wahlkampf
Doch damit nicht genug. Eine Gruppe mit Verbindungen zum wichtigsten republikanischen Senats-Super-PAC hat bereits laut „Focus“ fast 10 Millionen Dollar für den Nebraska-Wahlkampf ausgegeben.
Noch teurer wird es in Texas. Der Senate Leadership Found hat dort bereits Werbung für 125 Millionen Dollar gebucht. Trumps Super-PAC gibt ebenfalls weitere 20 Millionen Dollar dazu. So könnten die Ausgaben insgesamt auf 200 Millionen Dollar steigen.
Geld ist also genug da. Doch ob die Republikaner damit die Sorgen der Wähler über Preise, Krieg und Trump lindern und zu alter Stärke finden können, zeigt sich am 3. November.
Hitzige Debatte entbrennt. Die Trump-Avenue in Ottawa soll schon bald einen neuen Namen tragen.
