Die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz weitet ihre Abschiebungen nach Afghanistan aus. Ein neuer Flug hat nun das Land erreicht. Die Zahl der Passagiere zeigt die Dimension des Vorhabens.
Die Regierung Merz setzt damit ein Signal in der Migrationspolitik. Wer war an Bord und was sagt der zustÀndige Minister dazu?
đ AuslĂ€ndische StraftĂ€ter. Die Zahlen: Im Jahr 2024 sind knapp neun Prozent aller TatverdĂ€chtigen im Bereich der AllgemeinkriminalitĂ€t Zuwanderer gewesen. 2024 gab es demnach insgesamt 1,97 Millionen TatverdĂ€chtige, 697.000 davon hatten keine deutsche Staatsangehörigkeit, 172.000 waren nach BKA-Definition Zuwanderer (8,8 Prozent aller TatverdĂ€chtigen). Dadurch blieb ihr Anteil nahezu unverĂ€ndert auf dem Niveau des Vorjahres. Das geht aus Zahlen im jĂ€hrlichen Lagebild âKriminalitĂ€t im Kontext von Zuwanderungâ des BKAS hervor.
Migrationskurs der Merz-Regierung: Charterflug landet in Kabul
Nach Informationen der âBildâ landete am Mittwoch (28. Oktober) ein Charterflug in Kabul. An Bord waren 40 afghanische MĂ€nner. Die Bundesregierung weitet die Abschiebungen damit aus.
Laut Informationen aus dem Innenministerium handelt es sich um StraftÀter. Sie wurden wegen schwerer Vergehen verurteilt. Dazu zÀhlen Sexualdelikte, Körperverletzungsdelikte und Drogenhandel. Die meisten MÀnner kamen direkt aus der Haft.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) Ă€uĂerte sich gegenĂŒber der âBild.â Er sagte: âStraftĂ€ter mĂŒssen unser Land verlassen. Auch deswegen sind RĂŒckfĂŒhrungen nach Afghanistan regelmĂ€Ăiger und verlĂ€sslicher Bestandteil unserer Migrationspolitik.â
Alexander Dobrindt ergĂ€nzte: âUnser Kurs ist klar: Kontrolle, Konsequenz und ein Rechtsstaat, der seine Entscheidungen auch durchsetzt.â
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